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Die Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus FRANKEN

Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus
Mittel,- Ober- und Unterfranken

c/o Kreisjugendring Nürnberg-Stadt
Allersberger Str. 185A
90461 Nürnberg
Tel.: 09 11/8 91 41 81
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailregionalstelle@kjr-nuernberg.de

Seit Jahren bedienen sich die unterschiedlichsten rechtsextremistischen Parteien, Gruppierungen und Kameradschaften modernster Kommunikationsmittel, um weitreichende Netzwerke zu bilden. Nicht zuletzt wegen einer stetig ansteigenden Zahl rechtsextremistischer Straftaten und dem vermehrten Engagement der Szene auch unterschiedliche Jugendkulturen für sich zu okkupieren, wurde 2007 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm "kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" ins Leben gerufen.

Im Rahmen dieses Programms ist in Bayern der Bayerische Jugendring in München mit dem Aufbau, der Betreuung und Verbreiterung eines Netzwerkes, das Hilfe und Unterstützung bei Krisensituationen bzw. Ereignissen rechtsextremen Hintergrundes bietet, betraut worden.

Aus den Erfahrungen der in diesem Rahmen seit Ende 2007 im BJR angesiedelten "Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus" (LKS) hat sich gezeigt, dass bayernweit ein hoher Bedarf an Beratung und Aufklärung zu diesem Thema besteht.
Um diesem in Zukunft noch schneller und effizienter gerecht werden zu können, wurden zum Januar 2010 drei weitere, regionale Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus in Bayern geschaffen.

Angesiedelt bei lokalen Partner, sollen durch die Regionalen Beratungsstellen für Hilfesuchende sowohl die Wege verkürzt, als auch die lokalen Begegbenheiten und Besonderheiten in der Beratung stärker miteinbezogen werden.

Unterstützungsbedarf kann sowohl von Kommunen oder Landkreisen direkt als auch von Jugendringen, Schulen, Organisationen, Bündnissen oder betroffenen Einzelpersonen an die Regionalstelle gemeldet werden.

Dabei soll die Arbeit der Regionalen Beratungsstelle Franken nicht auf das mittelfränkische Städte-Dreieck oder die Metropolregion Nürnberg beschränkt bleiben, sondern sie sieht sich auch als erste Kontakt- und Informationsstelle für Ober- und Unterfranken. Da bisher gerade im einen oder anderen ländlich geprägten Bereich, die Wege zu kompetenten Ansprechpartnern weit und die Hemmschwellen sich beraten zu lassen hoch sind.

Die Regionale Beratungsstelle Franken stellt Kontakte her, berät persönlich, telefonisch und kommt vor Ort. Sie vermittelt bei Beratungsbedarf von Jugendleitern, Lehrern oder Eltern, sowie Opfern. Die Beratungsstelle dokumentiert und stellt Material, ExpertInnen und Beratungsteams individuell zusammen.